Therapieformen in der Verhaltensmedizin

 

"Verhaltensmedizin" klingt irgendwie nach "Mediizin" und "Medikamente"....?

Tatsächlich werden jedoch nur  in speziellen Einzelfällen Medikamente (pflanzliche Medikamente, Nahrungsergänzungen, Psychopharmaka) eingesetzt. Das betrifft Hunde, die zum Beispiel nur unter dem Einfluss von Medikamenten überhaupt befähigt werden, sich auf die verhaltenstherapeutischen Übungen einzulassen (panische Angststörungen, krankhafte Hyperaktivität), oder die Medikamente sollen dazu beitragen, dass der Hund in einigermassen absehbarer Zeit therapiert werden kann. Desweiteren kann durch den zeitnahen Einsatz von Medikamenten nach einem großen psychischenTrauma die Entsehung eines chronischen psychischen Problems verhindert werden ( analog zur Behandlung von Menschen nach hochgradigem psychischem Trauma).

Der größere Anteil der Therapie besteht grob gesagt aus Verhaltenstraining. Dieses folgt keiner speziellen Ideologie und keinem aktuellen Trend. Vielmehr wird die Therapie genau abgestimmt auf die indivuelle Situation des Hundes, seiner Familie, und die jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen. Im Vordergrund stehen dabei ein artgerechter Zugang zum Hund, wissenschaftlich erwiesene Prinzipien des Lernens, und wenn irgendwie möglich eine gewisse Leichtigkeit, Spaß und Freude am Lernen bei Hund und Mensch. 

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